BMW will einen Autobahnanschluss direkt durch unsere Nachbarschaft bauen lassen. Dabei werden Grünstreifen, Parks, Sport- und Spielplätze für mehr Abgase, Lärm und eine riesige Tunnelbaustelle platt gemacht!

Routenbegehung mit Diskussion: Auswirkungen einer neuen Autobahnzufahrt:

So, 16. Oktober 2022, 11:00 Uhr
Wo:Bushaltestelle Aschenbrennerstr. (Hasenbergl) – München

https://greenpeace-muenchen.de/index.php/component/jem/event/1159-auswirkungen-einer-neuen-autobahnzufahrt-routenbegehung-mit-diskussion.html

Hier zum offenen Brief vom 18.05.2022

Hier zum Pressespiegel

Kontakt: keinebmwautobahn@riseup.net

Es gibt auch eine Facebook-Seite!

Hier zu unserem Bericht und Bilder der Demonstration “Hasenbergl verteidigen” am 23.04.2022 durchs Viertel

Wir sagen: Keine BMW-Autobahn – nicht durch unser Viertel und nirgendwo! Kostenloser ÖPNV jetzt!

Abgase, Lärm, Stress, Stau – der Autoverkehr belastet unsere Stadt bereits jetzt übermäßig. Straßen verbrauchen wertvolle Flächen, auf denen Parks und Spielplätze gebaut werden könnten. Nun soll es das Hasenbergl im Münchner Norden treffen! Auf Druck von BMW soll der Stadtrat hier einen Autobahnanschluss an die A99 durchsetzen. Kommt es zum Tunnel-Bau bedeutet das eine riesige und jahrelange Baustelle, die den Menschen im Hasenbergl ihre letzten Grünstreifen wegnimmt. Dabei sind nicht nur mehrere schattenspendende Bäume betroffen. Auch Spiel- und Sportplätze sollen für noch mehr Lärm, noch mehr Abgase und noch mehr Grau plattgemacht werden. Der Profiteur: BMW.

 

Konkret davon betroffen sind vermutlich der Abschnitt zwischen der Aschenbrenner- und der Wintersteinstraße.

 

BMW droht sogar damit, 6.000 Arbeitsplätze nicht umzusetzen, wenn es keine Autobahnanbindung gibt. Doch wenn es BMW so an den Menschen liegen würde, würde der Konzern sich vor allem für den Ausbau des ÖPNV und des Radnetzes einsetzen. Wir brauchen Busse, U-Bahnen, Tram-Bahnen und sichere Fahrradwege. Auf diesen können aber keine BMW-Produkte rollen, weshalb BMW vor allem die Autobahn forciert. Damit nimmt uns der Konzern unsere Orte der Freizeit. Er nimmt uns die Orte, an denen unsere Kinder gemeinsam spielen und an denen wir uns nach der Arbeit ausruhen können, ohne dafür Geld zahlen zu müssen. Eine Baustelle in unserer Nachbarschaft nehmen wir nur für mehr Lebensqualität in Kauf: Günstigen Wohnraum, gerechten ÖPNV, Spielplätze oder Sportanlagen – dafür sollte die Stadt Geld aufbringen.

Stattdessen behaupten Stadt und Bundesregierung, es sei klimafreundlich, wenn durch mehr Straßen (zunächst) weniger Stau entsteht. Doch mehr Straßen locken mehr schmutzige Autos an. BMW kann sich dabei auch vorstellen, seine Autobahn durch anliegende Naturschutzgebiete zu bauen. Diese Wälder säubern unsere Luft und wirken der Sommerhitze entgegen. Hier ziehen wir uns zurück, wenn uns die Abgase, der Lärm, der Stress und der Stau der Stadt zu viel wird. Ja, wir brauchen mehr Mobilität im Hasenbergl – aber wir brauchen mehr Mobilität für die Menschen und nicht für BMW oder nur diejenigen, die sich ein Auto leisten können. Und wir brauchen unsere Erholungsorte in der Nachbarschaft und um sie herum.

Wir sagen: Keine BMW-Autobahn – nicht durch unser Viertel und nirgendwo! Kostenloser ÖPNV jetzt!

Antikapitalistisches Klimatreffen München | klimaguerilla.noblogs.org | Instagram: @klimatreffen_muc

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Hier zur Stellungnahme von Greenpeace München zur Verkehrsplanung für die Anbindung des Forschungs- und Innovationszentrums (FIZ) von BMW: https://greenpeace-muenchen.de/index.php/gruppen/wald-papier/verkehrsplanung-im-muenchner-norden.html 

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